AZOPT 10 mg/ml Augentropfensuspension 3X5 ml

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Produktinformationen

PZN 00587672
Anbieter NOVARTIS Pharma GmbH
Packungsgröße 3X5 ml
Packungsnorm N2
Produktname Azopt 10mg/ml
Darreichungsform Augentropfen
Monopräparat ja
Wirksubstanz Brinzolamid
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Reizerscheinungen am Auge, Übelkeit, Kopfschmerz und Müdigkeit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Führen Sie die Anwendung durch, sobald Sie daran denken und halten Sie dann Ihren Zeitplan ein.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
 
Erwachsene 1 Tropfen 2-mal täglich verteilt über den Tag

- Erhöhter Augeninnendruck (ohne Augenschäden)
- Glaukom, wie:
   + Weitwinkelglaukom

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff senkt den Augeninnendruck, indem er die Produktion des Kammerwassers im Auge verringert. Ist zuviel Kammerwasser im Auge vorhanden, so steigt im Auge durch die überschüssige Flüssigkeit der Druck an und es können auf Dauer Schäden am Auge entstehen.
bezogen auf 1 ml Tropfen

10 mg Brinzolamid

0,1 mg Benzalkonium chlorid

+ Carbomer 974 P

+ Mannitol

+ Tyloxapol

+ Dinatrium edetat-2-Wasser

+ Natriumchlorid

+ Kochsalz

+ Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung

+ Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung

+ Wasser für Injektionszwecke

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur saueren Seite (Azidose)

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Hornhautschäden (Auge)
- Trockenes Auge (Keratokonjunktivitis sicca)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Altersgruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Reizerscheinungen am Auge, wie:
- Juckreiz am Auge
- Augenschmerzen
- Tränendes Auge
- Trockenes Auge
- Verkrustungen am Lidrand
- Fremdkörpergefühl im Auge
- Wärmegefühl am Auge
- Augenentzündungen, wie:
- Bindehautentzündung
- Hornhautentzündung
- Lidrandentzündung
- Hornhautschäden
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen
- Doppeltsehen
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit am Auge
- Lederhautverfärbung am Auge
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- Erhöhung des Augeninnendrucks
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Durchfälle
- Mundtrockenheit
- Geschmacksstörungen
- Entzündungen der Speiseröhre
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Gedächtnislücken
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- Unruhe
- Nervosität
- Reizbarkeit
- Depressionen
- Missempfindungen
- Koordinationsstörung
- Infektionen der Atemwege
- Halsschmerzen
- Husten
- Trockene Nase
- Nasenbluten
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Haarausfall
- Anfälle von Atemnot
- Brustschmerzen
- Angina pectoris
- Herzrhythmusstörungen
- Pulserniedrigung
- Erythrozytopenie (Verminderung der Anzahl der roten Blutkörperchen)
- Erhöhte Chlorwerte im Blut
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe
- Rückenschmerzen
- Störungen der Sexualfunktion, wie:
- Libidoabnahme (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr)
- Erektionsstörungen
- Allgemeine Schwäche

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebrauchsinformation.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

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2 (UVP) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.

3 Sparpotential gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder der unverbindlichen Herstellermeldung des Apothekenverkaufspreises (AVP) an die Informationsstelle für Arzneispezialitäten (IFA GmbH) / nur bei rezeptfreien Produkten außer Büchern.

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